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Liebe Studierende,

der von eurer ÖH-KUG und dem Rektorat der Kunstuniversität Graz eingerichtete Notfalltopf wurde erneuert und es stehen neue, finanzielle Mittel zur Verfügung. Der Notfalltopf läuft vorerst bis 30. September 2021da es viele finanzielle Folgeschäden durch die COVID-19 Bestimmungen gibt. 

Dank der Ernst von Siemens Musikstiftung ist das Budget des Notfalltopfes ausreichend gefüllt, um viele Studierende der KUG unterstützen zu können.

Entscheidendes Kriterium ist eine finanzielle Notlage / soziale Bedürftigkeit, ausgelöst durch / in Zusammenhang mit COVID-19. Wichtig & Erleichternd für euch: Ihr müsst keine Ausfälle mehr angeben (also z.B. "verlorene" Konzerte, etc...)!

Bitte entnehmt alle näheren Infos den hier herunterladbaren Dokumenten & stellt einen Antrag, wenn ihr Betroffen seid (je 3 Dateien, deutsch oder englisch!)!

Eine Antragsstellung ist jederzeit möglich, Sitzungen der Auswahlkommission sind zwei-wöchentlich.

Anträge bitte an ,,oeh-sozial@kug.ac.at'' senden.

 

Alles Beste!

Euer Team der ÖH-KUG

 

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Dear students,

the emergency pot, established by your ÖH-KUG and the rectorate of the Kunstuniversität Graz, was being updated and new, financial resources have been provided. The pot will be active till 30. September 2021, since there are many subsequent financial damages due to the COVID-19 regulations.

Thanks to the Ernst von Siemens Musikstiftung the budget of the pot is full enough to support a great amount of students of KUG.

The crucial criteria is a financial state of emergency / social indigence, caused by / in connection with the effects of COVID-19. Important & easier for you: You don´t need to proof any loss of income anymore (f.e. cancelled concerts, etc...)!

Please find all informations in the here downloadable documents & start an application if you are affected (3 documents to download, either german or english)!

You can applicate at any moment, the commission is dealing with applications every two weeks.

Please send the application forms to ,,oeh-sozial@kug.ac.at''.

 

All the best!

Your team of ÖH-KUG

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PDF ANSEHEN

 

Stellungnahme zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Universitätsgesetz 2002 -UG, das Hochschul Qualitätssicherungsgesetz -HS- QSG und das Hochschulgesetz 2005 -HG geändert werden

 

Allgemeine Vorbemerkungen


Vorab möchten wir unsere Positionen zu folgenden anderen Stellungnahmen erklären:
• Wir schließen wir uns der gemeinsamen Stellungnahme der RektorInnen und VizerektorInnen für Lehre sowie der Senatsvorsitzenden und ihrer StellvertreterInnen der sechs Kunstuniversitäten an.
• Wir erklären uns solidarisch mit der Stellungnahme der Senatsvorsitzendenkonferenz.
• Wir untermauern die ausführlichen allgemeinen Argumentationen in der Stellungnahme der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft.
Im Folgenden möchten wir die Möglichkeit einer Stellungnahme vor allem dazu nutzen, um insbesondere jene Problematiken aufzuzeigen, welche sich für Studierende von künstlerischen Studien an unserer Universität durch den vorliegenden Entwurf ergeben.

 

Über die Notwendigkeit individuelle Gründe für Beurlaubungen an unserer Universität festzulegen

Das Studieren von künstlerischen Studien gestaltet sich oft unter gänzlich anderen Lebensumständen als das reiner wissenschaftlicher Studien. Die Leitungsorgane an der Kunstuniversität Graz, allen voran unser Senat, kennen die Bedürfnisse und besonderen Herausforderungen im Leben unserer Studierenden neben uns, ihrer Interessenvertretung, am besten. Unter Umständen kann im Ministerium nicht immer ein klares Bild von den besonderen bzw. typischen und leider oft mannigfaltigen Problemen im Alltag der Studierenden unserer Universität empfunden werden. Die Möglichkeit weitere Beurlaubungsgründe in unserer Satzung zu definieren ist ein wertvolles und unverzichtbares Gut um spezifisch und flexibel den Herausforderungen unserer Studierenden gerecht zu werden.

In unserer momentanen Satzung wurden deswegen die Gründe für eine Beurlaubung wie folgt erweitert: zusätzlich zu den in §67 UG angeführten Beurlaubungsgründen können Studierende auch wegen künstlerischer oder wissenschaftlicher Projekte oder aus anderen schwerwiegenden, Studien behindernden Gründen beurlaubt werden.

Ein Beispiel dass die Notwendigkeit im Bezug auf den ersten additiven Beurlaubungsgrund zeigt wäre zum Beispiel, wenn eine Studierende oder ein Studierender mitten im Studium die Möglichkeit eines befristeten Arbeitsverhältnis in einem Opernstudio angeboten bekommt. Das Wegfallen dieser Ausnahme würde wohl unmittelbar dieser oder diesem herausragenden Studierenden an Möglichkeiten berauben.

Zum letzteren Punkt möchten wir folgendes Beispiel ausführen: Ein Instrumentalstudium kann mit enormen psychischen und körperlichen Belastungen verbunden sein. Das Studium eines Musikinstrumentes ist weit mehr als die Wahl eines späteren Berufsbereiches, es formt unsere Persönlichkeit. Eine Pause in Form einer Beurlaubung ist in bestimmen Situationen nicht selten genau jener Weg, welcher unter diesen Umständen eine bestmögliche gedeihliche Entwicklung der Studierenden zur Folge hat. Manchmal, oft wohl genau dann, wenn Studierende sich nicht trauen den Weg einer Beurlaubung zu gehen, erleben wir Fälle in denen Musikstudierende aufgrund des immensen Drucks ihrem Instrument ganz versagen, sowohl während des Studiums oder auch
unmittelbar danach. 

Unserer Universität die Autonomie zu nehmen selbst festzulegen, was über das Universitätsgesetz hinaus sinnvolle Beurlaubungen sind, wird an unserer Universität zu mehr Studienabbrechern, in Summe zu schlechteren Leistungen und damit zu weniger Absolventen führen, welche mittels ihres Faches, beruflich und darüber hinaus, erfolgreich in unserer Gesellschaft wirken können.

In diesem Zusammenhang muss unbedingt auch auf die Notwendigkeit verwiesen werden, die Beurlaubung auf ein einzelnes Studium hin möglich zu machen, wie es in der Stellungnahme der Kunstuniversität Graz auf S.23,24 erörtert wird. Auch dass die Beurlaubungsgründe im ersten Semester eingeschränkt werden sollen, lehnen wir analog in der Argumentation auf S.12 ab.

 

Das Credo des raschen Studienfortschritts und seine Kontraproduktivität in der Kunst

Im vorgeschlagenen Entwurf wurde hinzugefügt, dass Studierende die Pflicht haben ihren Studienfortschritt eigenverantwortlich im Sinne eines raschen Studienabschlusses zu gestalten (§59). Dieser Passus scheint zudem Grundlage und Ausgangspunkt für viele weitere der vorgelegten Änderungen gewesen zu sein, welche diese Thematik ebenfalls betreffen. Im Folgenden möchten wir darlegen, wieso sich, insbesondere in künstlerischen Studien, ein Studium nach diesem Prinzipien nachteilig auf den unveränderten §1 des Universitätsgesetzes auswirkt. Demnach sollen Studierende durch ihr Studium dazu gerüstet werden verantwortlich zur Lösung der Probleme des Menschen, sowie zur gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft und der natürlichen Umwelt beitragen zu
können.

In der Praxis, welche wir tagtäglich bei unseren Mitstudierenden beobachten können, zeigt sich, dass der Übergang ins Berufsleben meist ein gradueller ist und sich Studium und berufliche Tätigkeit fast immer überlappen. Die Universität ist neben dem reinen Ort, wo Studierende Kompetenzen sammeln, zum großen Teil ein Dreh-und Angelpunkt des gegenseitigen Austausches an dem Vernetzungen entstehen, ohne welche eine erfolgreiche Karriere im Anschluss undenkbar wäre.

Das Studium eines künstlerischen Faches lebt auch von Misserfolgen. Scheitern und das Daraus- Lernen sind Grundbausteine eines lebenslangen sowie lebensnotwendigen Prozesses bei Künstlern, eine Kernkompetenz, welche nicht in ECTS gemessen oder aufgewogen werden kann.

Viele unserer Studierenden sind zwingend auf das Sicherheitsnetz angewiesen, welches die Kunstuniversität Graz seinen Studierenden in Bezug auf den Übergang ins Berufsleben gibt. Würden die Studierenden primär der Pflicht folgen, ihr Studium „einfach nur abzuschließen”, im Sinne eines raschen Studienfortschritts, obwohl wesentliche Prozesse der Bildung einer KünstlerInnen- persönlichkeit noch nicht abgeschlossen sind, wäre die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese im Nachhinein nicht schaffen mit ihrer Kunst fruchtbar in unserer Gesellschaft zu wirken.

Durch viele der vorgeschlagenen Änderungen im Gesetz werden die Studierenden jedoch dazu gedrängt ihr Studium abzuschließen: ohne Rücksicht auf die tatsächliche Qualität der erworbene Kompetenzen und ob diese zum Überleben überhaupt reichen.

 

Gleichstellung aller Studierenden

An der Kunstuniversität Graz ist circa jeder vierte Studierende aus einem sogenannten Drittstaat. Diese Gruppe musste bisher und soll auch in Zukunft, ohne inhaltliche Begründung, den doppelten Studienbeitrag bezahlen. Die Entrichtung dieses Betrages stellt für die Betroffenen oftmals eine wesentliche Hürde dar. Beispielsweise wurden beim Nothilfefont, der im Rahmen der Coronakrise geschaffenen wurde, circa zwei Drittel aller Beihilfen an Studierende aus Drittstaaten bewilligt.

Die Kunstuniversität Graz profitiert immens von der Diversität, welche insbesondere durch Studierende aus Drittstaaten stark erhöht wird. In den überwiegend musikalischen Studien an der Kunstuniversität Graz führen die Synergien mit Menschen aus einem anderen kulturellen Hintergrund zu einer gesteigerten Kreativität bei allen Beteiligten. Darüber hinaus treten Studierende aus Drittstaaten nach ihrem Studium entweder als Botschafter und Botschafterinnen Österreichs und
Europas auf, oder, wenn sie nach dem Studium weiterhin hier leben, leisten diese einen unersetzbaren kulturellen Beitrag.

Des Weiteren entsteht durch die Ungleichbehandlung beim Studierendenbeitrag, neben der finanziellen Hürde für die Betroffenen, auch ein Knick in der Gemeinschaft der Studierenden. Die Tragweite dessen negativer Auswirkungen lässt sich nur schwer abschätzen, eines ist jedoch sicher: förderlich für die Qualität des Studiums ist er in keiner Hinsicht.

 

 

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Am 13.12. und 14.12. sammeln wir Überlebensnotwendiges für den Winter für Menschen in Bosnien und Griechenland. Wir kooperieren mit „Graz:Spendenkonvoi“ und „Wandel“. Sie bringen unsere Spenden direkt zu den Menschen, die sie am dringendsten benötigen.

WANN?
Sonntag 13.12. von 10.00-13.00
Montag 14.12. von 15:00-18.00

WAS SOLL ICH BRINGEN?
Winter Kleidung und Schuhe, Hygieneartikel, Schlafsäcke, Decken.
Die Sachen sollten in einem guten Zustand und sauber sein.

WO?
ÖH-KUG Büro (Leonhardstraße 21, A-8010 Graz)
COVID-19 Maßnahmen
Bei Übergabe bitte einen Mund-Naseschutz tragen.
Bei Problemen einfach unter 0681 20860139 melden.

Wir freuen uns über jede einzelne Spende, egal wie groß!
Teilt bitte die Informationen über unsere Aktion und ladet eure Freunde ein.
Mehr über die Arbeit von „Graz:Spendekonvoi“ und „Wandel“ findet ihr hier:
https://spendenkonvoi.com/
https://www.derwandel.at/wir-helfen-lesbos/
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Charity fundraising for refugees in need
On December 13th and 14th, we will be collecting desperately needed items for winter, for people in Bosnia and Greece.
We are cooperating with „Graz:Spendenkonvoi“ and „Wandel“, who will be bringing the collected goods directly to those in need.

WHEN?
Sunday, December 13th from 10 a.m. until 1 p.m.
Monday, December 14th from 3 p.m. until 6 p.m.

WHAT AM I SUPPOSED TO DONATE?
Clothing and shoes suitable for winter, hygiene products, sleeping bags and blankets.
The items should be clean and in a good condition.

WHERE?
ÖH-KUG office (Leonhardstraße 21, A-8010 Graz)
COVID-19 precautions
Please wear a mask when you bring the donations to our office!
If you have questions simply call 0681 20860139.
We are happy and thankful for every single donation, no matter how big or small!

Please share the information about this fundraising and invite your friends.
To learn more about the work of „Graz:Spendekonvoi“ and „Wandel“ visit:
https://spendenkonvoi.com/
https://www.derwandel.at/wir-helfen-l

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The ÖH Concert series is moving into virtual platform yet again!

Due to the current second lock-down situation we are announcing a call for video recordings of living- room concerts and performances of our students in order to encourage their creativity, boost their motivation and give a small financial support.

Every Friday we will upload one video on our ÖHome youtube channel: https://www.youtube.com/channel/UCNP0MrLPO4jNZsNr0jlGoIQ?

Apply now with a video of your digital performance!
We are looking forward to your creativity – the announcement is open to all kinds of performances – be it music, theater, dance or a little bit of everything.

We want to support you, so next to “clicks” you will get a financial compensation as well!

Apply by sending all the necessary materials to oeh-organisation@kug.ac.at
Note that we consider applications only with unreleased-unpublished-new video recordings!

The compensation is 80€ per KUG student participating in the video.
External musicians receive a compensation of 20€.
A compensation can be paid only once per semester per person – even if participating f.e. in other videos of colleagues.

Guidelines and requirements

1. To apply send us your video and the two documents: „ÖHome Concerts Data Privacy“ & „ÖHome Concerts Application“ via email to oeh-organisation@kug.ac.at

2. There is no application deadline.

3. The length of the video must be minimum 15 minutes

4. Quality: the video must have a good sound and visual quality: Staging: Prepare your living room as a stage – put effort in clothes, scenario, lights etc. These will play a role while choosing applications.
Technical aspects: Record audio and video as good as possible according to your possibilities (avoid bad quality mobile phone recordings!).
If you do not have the needed equipment – please contact us and we might be able to help you!

5. The video must consist of: A moderation of the performance: Introduce yourself to the audience, give some information about the project, tell us titles and details of the pieces you are going to play. We suggest to spread the moderation/talking time alongside with the music, to do some small breaks and avoid tiring-long introductions.
The performance itself: Artistic freedom. Go for it!

6. Video link: Due to capacity issues, we kindly ask you to upload (not send) your video on an online platform (like youtube, vimeo, google drive, etc), mark it as private and send us the link. If we choose your video we will then contact you for uploading it on our youtube channel.

7. The line-up is free: Solo, duo, trio, ensemble with your flatmates, a “virtual” ensemble or any other line-up is possible. Please note: Maximum 10 people per video!
Please follow the guidelines regarding the Coronavirus restrictions in your country!

8. Removal of your video (see „ÖHome Concert Data Privacy“):If you do request the removal of your video from the YouTube channel of ÖH-KUG within 8 weeks after the publication through ÖH-KUG, we reserve the right to reclaim the full, paid compensation.

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Die krassesten Punkte:

  • Einschränkung/Verbot von Mehrfachinskription
  • Mindestanzahl an ECTS/Semester, sonst sofortige Exmatrikulation
  • Entdemokratisierung der Universitäten/Senate (u.a. Kompetenzverlagerung hin zu den Rektoraten, weniger Mitsprache bei Rektoratswahlen)

Die Petition "NEIN zu noch mehr Leistungsdruck im Studium!" kannst du hier unterzeichnen:

https://mein.aufstehn.at/.../nein-zu-einer...

Mehr Infos in eurer KUG Mail. 

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Some of the changes:

  • Restriction/prohibition of the enrollment of multiple studies.
  • Minimum number of ECTS per semester or otherwise you get exmatriculated, no excuses
  • De-democratization of the university (including a shift in competencies to the rectorates, less participation in rectorate elections)

You can sign the petition "NO to even more pressure and stress in your studies!" here:

https://mein.aufstehn.at/.../nein-zu-einer...

For more information check your KUG Mail.

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